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penexchange Adventskalender 2013

Auch in diesem Jahr möchte ich euch mein Adventskalendertürchen, das ich für penexchange gemacht habe, nicht vorenthalten. Liebes Forum, es ist soweit, das letzte Türchen des diesjährigen Adventskalenders wird geöffnet. Für mich war es ein Jahr der Extreme, mit vielen Höhen und Tiefen. Sehr schöne Erlebnisse müssen sehr traurige und wütend machende Erinnerungen ausgleichen. Ich bin gespannt was das nächste Jahr bringen wird, doch kommen wir zum Inhalt des Türchens. Vor genau einem Jahr, wurde ich sehr überrascht. Ich bekam zu Weihnachten eine Tüte mit Lebkuchen, die in etwa so aussah:Da ich Lebkuchen sehr gerne mag, habe ich mich darüber sehr gefreut. Als ich im Begriff war, die Tüte beiseite zu stellen, wurde ich ungeduldig aufgehalten. Ich fragte mich, wozu der Troubel um eine Tüte Lebkuchen, als man mich dezent darauf hin wies, dass da noch etwas sei. Ich sah die Tüte an, zuckte mit den Schultern und wollte sie wieder wegstellen. Bohrende Blicke ruhten auf mir, so dass ich mir die Tüte genauer ansah. Cellophan, Lebkuchen, ein Klebeetikett, eine Schleife… Als ich die Tüte umdrehte, um das Etikett mit den Details zu studieren, dämmerte mir, warum die Tüte so spannend sein sollte. Da hing doch noch etwas dran. Ja tatsächlich, es ist ein Füller. Drehen wir mal ganz schnell weiter.Da hing ein Pelikan M100 aus dem Jahre 1942 an den Lebkuchen. Tintenverklebt, alt, kaputter Kolben, aber ein Füller. Von wem er stammte war ja nicht schwierig zu erkennen (für den Personenschutz habe ich einen Teil des Namens unkenntlich gemacht, bitte seht mir die Verunstaltung nach). Die Feder ist nicht mehr Original, ob der Füller noch schreibt weiß ich nicht, da der Kolben noch nicht einmal mehr die Innenwände des Schaftes berührt. Trotzdem habe ich mich sehr darüber gefreut, weil der Füller von einem mir sehr wichtigen Menschen stammt. Ich werde ihn immer in Ehren halten, da dies nun wirklich mein Füller ist. Bei denen von meinem Opa ist das Eigentum nicht eindeutig geklärt. Es war eine große Überraschung und ich habe mich letztes Jahr sehr darüber gefreut. Und da ich immer wieder gefragt wurde, weshalb ich seit Herbst so viele Füller verkauft habe, möchte ich die Frage hier noch auflösen:Madame hat mich, seit ich sie habe, aus jedem noch so tiefen Loch wieder rausgezogen, wofür ich ihr sehr dankbar bin! Ich habe das Geld nicht dringend gebraucht, aber ich wollte ihr was Gutes bieten können, deshalb lebt sie nun im Luxus und ich stecke zurück. Ich muss aber auch zugeben, dass ich die verkauften Füller nicht so richtig vermisse, auch wenn ich manchmal etwas wehmütig an sie zurück denke. Zum Schluss soll noch etwas gesagt...

Die Tintenpfote feiert 1. Geburtstag!

Die Tintenpfote ist ein Jahr alt geworden! Zugegebenermaßen habe ich das auch erst zu spät bemerkt. Na, man kann ja auch nachfeiern. Also gibt es für die Autoren der drei besten Kommentare, die bis Sonntag Abend 14.07.2013, 20 Uhr verfasst werden, eine kleine Probe der Noodler’s Baystate Blue von mir. Auf ein fröhliches Schreiben! Nachtrag Mo, 15.07.2013, 16:53: Da die Kommentare nicht so zahlreich waren, bekommt jeder (patta und Wissenswürze) eine Probe der Baystate Blue und obendrauf eine der Qin Shi Huang. Ich hoffe damit sind alle...

Osternester

Ich wünsche allen meinen Bloglesern ein frohes Osterfest! Und falls euch noch Geschenke fehlen, möchte ich euch hier meine neue Idee von einem Osternest vorstellen. Ihr braucht: – pro Nest eine weiße Karteikarte – grüne Tinte, gerne verschiedene Farbtöne (alternativ grüne Farbe) – Karteikartenreste oder sonstige Pappreste (alternativ einen Pinsel) – etwas Pappe z.B. die Rückenpappe eines Collegeblocks – kleine Schokoladenfiguren Die Karteikarten habe ich mit den Pappresten wie bei den Farbausstrichen mit Tinte bemalt, diesmal aber komplett und gewollt mit zufälligen Ecken, Kanten und unterschiedlichen Intensitäten. Ich habe mit der hellsten Tinte angefangen und mit zwei dunkleren Tinten dann einige Stellen dunkler gemacht, damit die Karten ein bisschen wie Gras aussehen. Es sieht zwar genau genommen mehr da Tarnfarbe aus, aber später fällt das nicht mehr auf. Nach dem Trocknen habe ich die Karteikarten mit der weißen Seite auf die Verstärkungspappe geklebt, da meine Karten recht dünn sind. Die einzelnen Karten habe ich dann abgerundet ausgeschnitten und die weißen Kanten vom “eintinten” somit ab geschnitten. Als letztes habe ich mit kleinen Tesafilm-Röllchen die Schokofiguren auf die Karten geklebt. Fertig! Man kann die Karten natürlich auch mit einem Pinsel und/oder anderer Farbe bemalen, oder gleich grünen Tonkarton oder dicke, grüne Pappe nehmen. Ich denke, dass es mit einem Pinsel noch schöner aussieht, da es weichere Farbübergänge gibt. Mein Problem war, dass ich zwar die Schokofiguren hatte, sie aber lose keinen schönen Anblick boten. Also habe ich mit den hier verfügbaren Dingen einen Untergrund gebastelt, um die Figuren etwas schöner aufgemacht verschenken zu können. Ich wollte eigentlich noch etwas Ostergras mit drauf kleben, aber ich glaube das wäre zu überladen und würde nicht richtig halten. Während des Bastelns habe ich keine Fotos gemacht, daher kann ich euch die einzelnen Schritte nur erklären. Aber ich denke Fotos sind da auch nicht unbedingt notwendig. Nun denn, wer mag kann es ja mal selber...

Exkurs: Sonnenuhren

Diesmal möchte ich einen kleinen Exkurs in die Welt der alten Zeitmessung machen. Zum Nikolaus und zu Weihnachten habe ich letztes Jahr je eine Sonnenuhr bekommen. Da es in den letzten Wochen so trübe war, bin ich aber nicht dazu gekommen sie mal auszuprobieren. Heute schien endlich mal die Sonne, also schnappte ich mir die beiden Uhren und los ging es. Wichtig vielleicht im Voraus: Unsere Zeitrechnung orientiert sich an der MEZ oder MESZ, wobei die MEZ normalerweise benutzt wird. Die Sonnenuhren zeigen dagegen die WOZ (wahre Ortszeit) an. Dies ist die Zeit, die tatsächlich an dem Standpunkt ist. Einige Sonnenuhren sind genauer, andere weniger genau. Dies ist von der Bauart und auch davon abhängig, ob Abweichungen schon von der Uhr abgefangen werden können. Ansonsten gibt es Tabellen, anhand derer man umrechnen kann. Zuerst nahm ich die Saturnsonnenuhr, da sie einfacher ist. In der Mitte befindet sich eine Glaskugel, die in eine Metallscheibe eingelassen ist. Auf dieser Scheibe ist außen um die Kugel herum die Zeitskala in römischen Zahlen aufgetragen. An der Aufhängung ist ein großes “S” zu sehen. Anhand des Karo-Papiers lässt sich gut erkennen, dass die Uhr schön klein ist, mit dem Band kann man sie gut um den Hals tragen. Um die Zeit abzulesen, muss das “S” nach Süden ausgerichtet werden, die Scheibe wird parallel zum Boden gehalten. Auf der Kugel sollte nun ein Lichtpunkt zu sehen sein. Um die Uhrzeit richtig an der Skala ablesen zu können, muss die Uhr nun etwa 45° in die Sonne geneigt werden, das heißt die Kante, die zur Sonne zeigt, ist höher. Nun sollte der Lichtpunkt in der Kugel einen Streifen auf der Zeitskala abbilden, der die aktuelle Uhrzeit anzeigt. Diese Uhr sieht schön aus und ist einfach, allerdings muss man wissen wo Süden ist. Die andere Uhr ist eine Ringsonnenuhr. Sie sieht erst einmal kompliziert aus, und die Beschreibung klingt auch nicht gerade einfach. Sie ist etwas größer als die Saturnuhr, dafür wesentlich genauer und spannender. Mit ihr lässt sicht die WOZ auf etwa 5 Minuten genau bestimmen. Sie besteht aus zwei Ringen, wovon der Innere um 90° ausgeklappt werden kann. In seiner Innenkante ist eine kleine Rille, die zur Zeitbestimmung dient. In der Mitte ist die Datumsleiste, mit dem schwarzen Schieber, der in der Mitte ein kleines Loch hat, wird in etwa das aktuelle Datum eingestellt. Was man nicht gut erkennen kann: Die Schlaufe mit dem Band dran kann außen verschoben werden (steht auf dem Foto etwa auf 52°) und gibt den Breitengrad an. Dieser muss ebenfalls eingestellt werden. Auf dem äußeren Ring sind auf der Rückseite Anhaltswerte für den Breitengrad einiger großer Städte verzeichnet. Auch hier ist die Skala mit den Uhrzeiten in römischen Zahlen angegeben, auf dem Ring ist ein ganzer Tag mit 24 Stunden...

Weihnachten 2012

Es gibt da zwei Dinge, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Ich wurde gestern mit zwei tollen Dingen überrascht. Aber seht selbst: 1. Gestern Mittag überraschte mich der Postbote, da er ein kleines Päckchen für mich in der Hand hielt. Ich fragte mich, was denn das wohl ist. Der Absender war mir nicht unbekannt, er betreibt mit seiner Frau zusammen einen Internet-Shop. Der Shop war nicht genannt, trotzdem fragte ich mich noch einmal: Hatte ich doch etwas bestellt? Neugierig öffnete ich das Päckchen, obenauf lag ein Brief. Darunter fand sich ein Stapel Papier. Nanu? Es waren mehrere Notizheftchen, teils lose, teils fest, teils fest aber abreißbar. Hm, was das wohl sein soll? Der Brief klärte mich auf. Da hatte ein Weihnachtswichtel meine Suche nach einem Block zum seitlichen Einschieben für meinen Filofax Holborn gelesen und kurzerhand ein paar für mich gemacht. Ich war baff und habe mich sehr darüber gefreut. Es war eine sehr schöne Weihnachtsüberraschung. 2. Ich bekam eine Tüte mit Lebkuchen. Ich esse sowas ja sehr gerne und habe mich darüber gefreut. Meine Mutter machte mich darauf aufmerksam, dass da noch was hängt. Nach einem weiteren Blick fand ich einen Pelikan 100 mit grüner Binde. Auf der Kappe ist der vollständige Name meiner Oma (die vom “Füller-Opa”) eingraviert. Wow, noch ein alter Pelikan aus Familienbesitz. Die Feder wurde scheinbar getauscht, sie trägt keine Pelikan-Inschrift. Da der Kappe die goldenen Kappenbänder fehlen und statt dessen zwei Streifen mit feinen Rillen dort zu finden sind, ließ sich der Füller schnell auf 1942 datieren. Nun habe ich drei Füller der Reihe 100, in verschiedenen Ausführungen. Die Füller aus dem Familienbesitz sind auch meine einzigen Oldies, aber sie bedeuten mir sehr viel. Ansonsten bevorzuge ich allerdings doch eher neue...

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