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Currently Browsing: Papier

Paperscreen PAD

Eins vorweg: Ich habe keinerlei Verbindung zu Litteralis und bekomme kein Geld oder sonstige Boni für diese Vorstellung. Der Shop Litteralis hat mir einen Bogen vom Paperscreen PAD zum Testen meiner einer Bestellung meinerseits geschickt. Nun möchte ich euch meine Testergebnisse hier zeigen. Paperscreen stellt Papier aus 100% recycletem Material her. Das Papier hat dementsprechend eine ganz leicht bräunlich-gräuliche Farbe. Das Motto der Produkte ist außerdem die moderne Technik mit analogem Schreibmaterial zu verknüpfen, daher haben die Blöcke und Hefte Formate von Apples Produkten. In diesem Fall ist der Block so groß wie ein iPad. Da Recyclingpapier meistens Probleme mit Füller macht, war ich positiv überrascht wie gut es sich beschreiben lässt. Die Tinte franst zwar aus, aber mit feinen Federn und weniger fließfreudigen Tinten ist das absolut kein Problem.Auffällig ist, dass die Tinten auf den Linien nicht haftet. Leider ist es auf dem Fotos nicht zu erkennen, auf dem Original sind die Linien aber überall durchgehend sichtbar und nicht mit Tinte überdeckt. Die Tinten schlagen auch leicht durch, weshalb bei breiteren Federn und/oder fließfreudigen Tinten nur einseitiges Beschreiben möglich ist.So sieht die Seite übrigens aus, wenn sie nicht die Testvermerke von Litteralis trägt, was natürlich nur bei diesen einzelnen Seiten der Fall ist. Der gekaufte Block hat diese Drucke nicht und sieht wie die Rückseite aus. Vielen Dank an Litteralis für den...

Brunnen Collegeblock 70g/m²

Nun möchte ich euch endlich den Standardblock von Brunnen vorstellen. Den Student mit einer Grammatur von 70g/m². Ich denke dies ist einer der meist genutzten Blöcke im Alltag, doch wollen wir mal schauen, was für eine Qualität das Papier mit Tinte beschrieben zeigt. Preis geschätzt um die 2,50€ pro 80 Seiten Block. Es gibt ihn kariert, liniert, mit einseitigem und beidseitigem Rand.Leider nicht so gut. Nun muss man auch beachten, dass die Schwarzrot zum Durchschlagen neigt, trotzdem ist das Papier nicht unbedingt ideal. Mit schmalen Federn, die nicht allzu satt laufen geht es noch. Aber ich vermute, dass bei breiteren Federn mit sattem Fluss nichts mehr mit dem Papier anzufangen ist.Leider schwankt auch die Qualität des Papiers stark, ich habe schon öfter einen Wechsel der Papiersorte festgestellt, die wieder andere Eigenschaften an den Tag legte. Das hier vorgestellte Papier ist auf der Vorderseite etwas besser, auf der Rückseite etwas schlechter geeignet. Das Papier davor war auf beiden Seiten gleichermaßen etwa so wie hier die Rückseite.Durch die größtenteils feinen Federn ist Ausfransen nur bei der WS8, Schwarzrot und Edelstein Aventurine leicht zu beobachten. Bei der WS8 ist dies allerdings schon deutlich. Sie schlägt auch gnadenlos durch, die anderen beiden Tinten stellenweise. Die anderen Tinten verhalten sich unauffällig, was ich aber eher auf die feinen Federn zurück führe. Fazit: Für seinen Preis bietet dieser Block kein gutes Papier. Da greife ich lieber zum wesentlich günstigeren Glocken Collegeblock, der trotz des dünneren Papiers bessere oder gleichwertige Qualität bietet. Für Gelschreiber oder Kugelschreiber ist das wahrscheinlich egal, aber da tut es genauso gut der günstigere Bruder von Glocken. Dieser Block hält sich wahrscheinlich nur, weil viele ihn aus Gewohnheit immer wieder...

Glocken Collegeblock 60g/m²

Ich möchte euch nun eine Collegeblock vorstellen, der aufgrund seines Preises äußerst interessant für Vielverbraucher ist. Außerdem hat er eine Grammatur von nur 60g/m², womit auch bei vielen Unterlagen die Tasche nicht ganz so schwer wird. Der Collegeblock von Glocken, der günstigeren Hausmarke von Brunnen, kostet mit 160 Blatt unter 2€ pro Block. Es gibt auch öfter Aktionen, wo man ihn sehr günstig erwerben kann. Den Block gibt es auch in linierter Ausführung.Die Trocknungszeit der Tinten liegt in einem normalen Rahmen, geht schneller als auf dem glatten Clairefontaine Velouté. Das Papier saugt die Tinte anständig auf, ohne sie dabei zu stark ausfransen oder durchschlagen zu lassen. Die Schrift scheint auf der Rückseite durch, was bei der geringen Grammatur kein Wunder ist. Auch beim Velouté von Clairefontaine scheint die Schrift durch, und das bei 90g/m².Bei diesem Papier scheint die Qualität beständiger zu sein als beim Brunnen 70g/m². Das macht es bei weitem zuverlässiger, da seine Eigenschaften bekannt sind und keine plötzlichen Überraschungen kommen. Die hier vorgestellte Kombination verhält sich tadellos, kein Ausfransen und Durchbluten, angenehme Trocknungszeit.Diese Gegenüberstellung verdeutlicht, keine größeren Schwierigkeiten. Die blaue WS8 von de Atramentis schlägt leicht durch und franst auch aus, was aber der Tinte zuzuschreiben ist. Die Edelstein Aventurine schlägt punktweise leicht durch, was aber kaum auffällt. Ausfransen lässt sich hier kaum erkennen. Grüne Tinten machen damit öfter Probleme, sie neigen schnell zum Ausfransen oder Durchschlagen. Fazit: Ein absolut tolles Papier zum kleinen Preis. Ich war sehr positiv überrascht, große Erwartungen hatte ich nicht. Ursprünglich war der Block als Schmierpapier gedacht, doch dann überzeugte er durch gute Tintentauglichkeit. Nun hat er echte Chancen zu meinem Alltagsblock zu...

Brunnen Student Collegeblock 90g/m²

Eines vorweg: Die Fotos sind aufgrund der Kamera und Lichtverhältnisse nicht ideal, besser bekomme ich es leider nicht hin. Das Gesamtfoto liegt von der Größe auch zwischen Normal- und Makromodus, daher ist es unscharf. Ich kann nicht versprechen dass sich dies bessern wird, aber ich werde mich bemühen meine Technik etwas aufzupolieren. 😉 Ebenfalls getestet habe ich heute den Brunnen Collegeblock Student mit 90g/m². Er hat eine höhere Grammatur und somit dickeres Papier, was ihn gegenüber seinem wohlbekannten Bruder mit 70g/m² einiges tintenfreundlicher macht.Das Papier saugt nicht ganz so stark wie das 70er, mit keiner der hier genannten Kombinationen gab es Schwierigkeiten mit Durchschlagen. Es scheint auch nichts auf der Rückseite durch.Es wäre toll, wenn Brunnen hier nicht ständig das Papier ändert, denn dann wird dies mein zukünftiger Favorit. Die Oberfläche ist angenehm glatt, aber nicht zu glatt, dass die Trocknungszeit zu lang wird. Das Papier ist auch ein kleines bisschen günstiger als das Velouté von Clairefontaine, mit dem ich es jetzt spontan vergleiche. Was mir besonders an den Blöcken von Brunnen gefällt ist die dezente Liniatur, die ist zwar gut zu sehen, aber beschrieben fällt sie nicht mehr so auf. Dies ist längst nicht bei allen Blöcken der Fall. Ein schöner Collegeblock, den es leider zu selten zu kaufen gibt.Einzig die WS8 franst hier leicht aus, ansonsten verhalten sich alle Kombinationen tadellos. Fazit: Ein toller Block, der sofort zu meinem Standardpapier wird, wenn er nicht den Qualitätsschwankungen seines 70er Bruders unterliegen...

Rössler Brillantleinen

Eines vorweg: Die Fotos sind aufgrund der Kamera und Lichtverhältnisse nicht ideal, besser bekomme ich es leider nicht hin. Das Gesamtfoto liegt von der Größe auch zwischen Normal- und Makromodus, daher ist es unscharf. Ich kann nicht versprechen dass sich dies bessern wird, aber ich werde mich bemühen meine Technik etwas aufzupolieren. 😉 Ich habe für euch einmal das Papier Brillantleinen von Rössler getestet. Die Vorderseite hat einen leinenartige Oberfläche, wie Karos. Die Rückseite ist glatter. Das Papier ist mit ca. 5,50€/50 Blatt auch nicht das Günstigste. Die rauhe Oberfläche des Papier eignet sich sich leider nicht sonderlich für das Beschreiben mit Füller. Die Schrift sieht sehr gezackelt aus, da die Tinte bei weniger sattem Fluss nicht richtig in die “Löcher” hinein fließen kann. Bei breiteren Federn mit sattem Tintenfluss geht dies besser. Das Papier hat auch keine besondere Optik, die den Kauf rechtfertigen würden. Die Farbe ist normalweiß, mit einem Collegeblock zu vergleichen. Die Oberfläche macht auch nichts her, sie stört nur beim Schreiben. Ich weiß gar nicht, was mich zum Kauf getrieben hat, vielleicht die Neugierde, warum das Papier im Laden herumlag. Die Rückseite lässt sich viel besser beschreiben, schon wie ein normaler Collegeblock. Sie fühlt sich zwar auch recht rauh an, ist aber um Längen schreibfreundlicher. Leider verändert sich auch die Farbe der Tinten leicht, warum auch immer. Das Papier saugt aber gut auf, ohne dabei zu stark aufzusagen. Die Poppy Red von Diamine ist auf diesem Papier heller als sonst. Die WS8 von deAtramentis schlägt leicht auf die Rückseite durch und franst auch aus. Normalerweise sieht Pelikans 4001 Brillant-Schwarz aus dem Sheaffer 300 wirklich pechschwarz aus, hier ist sie aber recht graustichig. Der Rest sieht unauffällig aus, die Diamine-Tinten machen beim Beschreiben keine Probleme, auch die Edelstein Aventurine lief aus der F-Feder erstaunlich gut auf das rauhe Papier. Das hätte ich nicht erwartet. Zumal die F wirklich sehr fein ist. Auf diesem Bild kann man auch ganz leicht das Muster der Oberfläche erkennen. Es sieht etwas reliefartig aus. Fazit: Dieses Papier werde ich nicht noch einmal kaufen. Ich werde den Block mit aufbrauchen, dabei aber die Rückseiten verwenden. Das Papier hat einfach nichts Besonderes, aus meiner Sicht nur Macken....