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Exkurs: “Schwerelos”, das Achterbahn Restaurant

Bei einem Besuch in Hamburg dieses Wochenende habe ich ein Restaurant der besonderen Art angetestet. Das “Schwerelos” ist ein Achterbahn Restaurant, in dem die Speisen über Achterbahn-Schienen an den Tisch kommen. Ich fand das spannend, also musste ich es ausprobieren. Schon beim Eintreten, sah das Ganze interessant aus.Durch das ganze Restaurant verlaufen die Schienen, größtenteils unter der Decke entlang, die in Spiralen an die Tische herunter laufen. Die Tische sind ziemlich groß, so dass entweder größeren Gruppen an einen Tisch kommen, oder mehrere kleine Gruppen sich einen Tisch teilen. Die Tische sind in Abschnitte unterteilt, um die Speisen besser zuordnen zu können. Die Tische haben in der Mitte zwei große Drehscheiben, auf der oberen wird das Essen vom Ende der Schienen zu den Sitzplätzen gedreht. Unten sind Teller, Besteck, Servietten, Flaschenöffner… Was man so braucht. Es gibt auch einen Teil für benutztes Geschirr. Bestellt wird per Touchscreen über eine Software, die Bedienungen erklären einem aber alles. Bei Fragen sind sie sehr hilfsbereit. Wichtig ist, dass man in Etappen bestellt, denn was bestellt ist, wird gekocht. Würde man alles auf einmal bestellen, würden Vorspeise und Nachtisch gleichzeitig eintreffen. Das möchte man in der Regel nicht. 😉 Der Bestellvorgang ist nicht schwierig, es ging also los. Nach kurzer Wartezeit kam die Cola in Flaschen die Schienen hinunter gesaust, sie waren in Kunststoff”wagen” gestellt. Diese “Wagen” fallen am Ende in eine Kiste, wo sie von den Bedienungen irgendwann mitgenommen werden. Alle Wagen sind mit einer Nummer markiert, die anzeigt, zu wem das Essen gehört. Das Essen kommt in Töpfen, die an den Grippen kleine Schoner haben, weil sie heiß sein können. Auch die Töpfe sind in den “Wagen” drin, wenn sie an den Tisch kommen. Start ist in einer Ecke des Restaurants, wo auch die Küche ist. Dort werden die bestellten Speisen und Getränke über eine Art Fahrstuhl in die Schienen gesetzt. Alles in Allem ein äußerst ungewöhnliches Konzept, das vor allem Kinder magisch anzieht. Das Essen war von mittlerer Qualität, man muss beachten, dass es nur in den Töpfen serviert wird. Auch der Preis war in Ordnung. Der Eistee wurde in einem Einmachglas serviert. Kreativ muss der Mensch sein. Fazit: Das Restaurant ist durchaus einen Besuch wert, die rasenden Töpfe einmal selber zu erleben. Aber man darf keine zu hohen Erwartungen an das Essen...

Exkurs: Rubik’s Cube

Anlässlich eines runden Geburtstages möchte ich euch heute zu einem Exkurs mitnehmen. Ich denke jeder kennt ihn, den Würfel, dessen bunt beklebte Seiten in je 9 Felder unterteilt sind und sich durch Drehen mischen und sortieren lassen. Der Zauberwürfel, offiziell Rubik’s Cube genannt, feiert heute seinen 40. Geburtstag. Der Ungar Ernö Rubik hat ihn erfunden, um seine Studenten damit ihr räumlich-logisches Denken trainieren zu lassen. Er selbst war Bauingenieur und Architekt, beherrschte aber auch die Mathematik. Im Grunde genommen ist der Würfel ein mathematisches Gebilde, das auf Algorithmen beruht. Ich kann mich selber noch daran erinnern, wie ich als Kind schon mit dem Würfel gespielt hatte, fasziniert von den bunten Farben. Ich vermute, dass meine Eltern ihn im Hype der 80er gekauft hatten, er aber seitdem nicht mehr gelöst wurde. Irgendwie geriet der Würfel dann in Vergessenheit. Interessanterweise tauchte er bei mir wieder auf, als ich zwischen Bauingenieuren in der Universität Vorlesungen gehört habe. Irgendeiner meiner Kommilitonen brachte so einen Würfel mit, und kurze Zeit später hatten alle einen dabei. Der “Gruppenzwang” brachte einen Original Rubik’s Cube zu mir, mit Fuß zum Hinstellen. Da gab es dann Wetten wer schneller ist, wie viele Züge man braucht etc, also das, was es tatsächlich in den Weltmeisterschaften rund um den Würfel gibt. Um den Würfel leichtgängiger zu machen, haben wir Silikonspray ins Innere gesprüht, und plötzlich war alles viel einfacher. Na ja, fast alles, die Lösung war noch immer nicht einfacher. Ich selber war froh, als ich den Würfel endlich mal gelöst hatte, die verschiedenen Methoden waren dann doch etwas komplexer. Über die LBL-Methode (Layer by Layer) kam ich auch nicht hinaus, hatte damit aber einen persönlichen Rekord von knapp über 2 Minuten aufgestellt. So drehte der Würfel in meinem Bekanntenkreis erneut eine Runde, mein Exemplar kam sogar bis nach Asien und wieder zurück (ich sollte wohl eher sagen ein zweites Mal nach Asien, wenn man den mit hoher Wahrscheinlichkeit dort liegenden Herstellungsort berücksichtigt). Meine Reisegefährten haben mich wohl schon für verrückt erklärt, mir persönlich wurde es dann aber zu langweilig, war ja immer das Gleiche. Ich habe den Würfel ab und zu wieder in der Hand gehabt und zwei Jahre später direkt in China nochmal einen gekauft. Der ist schon sehr wabbelig, ideal für das Speedcubing auf Zeit. Nun muss ich feststellen, dass zwischen meinem Würfel und mir einige Kilometer Entfernung liegen, denn im Moment interessiert mich, ob ich die Algorithmen noch kann. Über den normalen 3×3 Würfel kam ich bisher nicht hinaus, Scheu vor Herausforderungen? Eher nicht, entweder ich saß wie Ochs vor’m Berge vor dem Ding oder es war langweilig. Und letzteres ist es schnell, wenn die Lösung plötzlich da ist. Nun denn, dann setze ich euch wieder in der Welt des Schreibens ab, aber vielleicht hat der Ein...

penexchange Adventskalender 2013

Auch in diesem Jahr möchte ich euch mein Adventskalendertürchen, das ich für penexchange gemacht habe, nicht vorenthalten. Liebes Forum, es ist soweit, das letzte Türchen des diesjährigen Adventskalenders wird geöffnet. Für mich war es ein Jahr der Extreme, mit vielen Höhen und Tiefen. Sehr schöne Erlebnisse müssen sehr traurige und wütend machende Erinnerungen ausgleichen. Ich bin gespannt was das nächste Jahr bringen wird, doch kommen wir zum Inhalt des Türchens. Vor genau einem Jahr, wurde ich sehr überrascht. Ich bekam zu Weihnachten eine Tüte mit Lebkuchen, die in etwa so aussah:Da ich Lebkuchen sehr gerne mag, habe ich mich darüber sehr gefreut. Als ich im Begriff war, die Tüte beiseite zu stellen, wurde ich ungeduldig aufgehalten. Ich fragte mich, wozu der Troubel um eine Tüte Lebkuchen, als man mich dezent darauf hin wies, dass da noch etwas sei. Ich sah die Tüte an, zuckte mit den Schultern und wollte sie wieder wegstellen. Bohrende Blicke ruhten auf mir, so dass ich mir die Tüte genauer ansah. Cellophan, Lebkuchen, ein Klebeetikett, eine Schleife… Als ich die Tüte umdrehte, um das Etikett mit den Details zu studieren, dämmerte mir, warum die Tüte so spannend sein sollte. Da hing doch noch etwas dran. Ja tatsächlich, es ist ein Füller. Drehen wir mal ganz schnell weiter.Da hing ein Pelikan M100 aus dem Jahre 1942 an den Lebkuchen. Tintenverklebt, alt, kaputter Kolben, aber ein Füller. Von wem er stammte war ja nicht schwierig zu erkennen (für den Personenschutz habe ich einen Teil des Namens unkenntlich gemacht, bitte seht mir die Verunstaltung nach). Die Feder ist nicht mehr Original, ob der Füller noch schreibt weiß ich nicht, da der Kolben noch nicht einmal mehr die Innenwände des Schaftes berührt. Trotzdem habe ich mich sehr darüber gefreut, weil der Füller von einem mir sehr wichtigen Menschen stammt. Ich werde ihn immer in Ehren halten, da dies nun wirklich mein Füller ist. Bei denen von meinem Opa ist das Eigentum nicht eindeutig geklärt. Es war eine große Überraschung und ich habe mich letztes Jahr sehr darüber gefreut. Und da ich immer wieder gefragt wurde, weshalb ich seit Herbst so viele Füller verkauft habe, möchte ich die Frage hier noch auflösen:Madame hat mich, seit ich sie habe, aus jedem noch so tiefen Loch wieder rausgezogen, wofür ich ihr sehr dankbar bin! Ich habe das Geld nicht dringend gebraucht, aber ich wollte ihr was Gutes bieten können, deshalb lebt sie nun im Luxus und ich stecke zurück. Ich muss aber auch zugeben, dass ich die verkauften Füller nicht so richtig vermisse, auch wenn ich manchmal etwas wehmütig an sie zurück denke. Zum Schluss soll noch etwas gesagt...

Die Tintenpfote feiert 1. Geburtstag!

Die Tintenpfote ist ein Jahr alt geworden! Zugegebenermaßen habe ich das auch erst zu spät bemerkt. Na, man kann ja auch nachfeiern. Also gibt es für die Autoren der drei besten Kommentare, die bis Sonntag Abend 14.07.2013, 20 Uhr verfasst werden, eine kleine Probe der Noodler’s Baystate Blue von mir. Auf ein fröhliches Schreiben! Nachtrag Mo, 15.07.2013, 16:53: Da die Kommentare nicht so zahlreich waren, bekommt jeder (patta und Wissenswürze) eine Probe der Baystate Blue und obendrauf eine der Qin Shi Huang. Ich hoffe damit sind alle...

Osternester

Ich wünsche allen meinen Bloglesern ein frohes Osterfest! Und falls euch noch Geschenke fehlen, möchte ich euch hier meine neue Idee von einem Osternest vorstellen. Ihr braucht: – pro Nest eine weiße Karteikarte – grüne Tinte, gerne verschiedene Farbtöne (alternativ grüne Farbe) – Karteikartenreste oder sonstige Pappreste (alternativ einen Pinsel) – etwas Pappe z.B. die Rückenpappe eines Collegeblocks – kleine Schokoladenfiguren Die Karteikarten habe ich mit den Pappresten wie bei den Farbausstrichen mit Tinte bemalt, diesmal aber komplett und gewollt mit zufälligen Ecken, Kanten und unterschiedlichen Intensitäten. Ich habe mit der hellsten Tinte angefangen und mit zwei dunkleren Tinten dann einige Stellen dunkler gemacht, damit die Karten ein bisschen wie Gras aussehen. Es sieht zwar genau genommen mehr da Tarnfarbe aus, aber später fällt das nicht mehr auf. Nach dem Trocknen habe ich die Karteikarten mit der weißen Seite auf die Verstärkungspappe geklebt, da meine Karten recht dünn sind. Die einzelnen Karten habe ich dann abgerundet ausgeschnitten und die weißen Kanten vom “eintinten” somit ab geschnitten. Als letztes habe ich mit kleinen Tesafilm-Röllchen die Schokofiguren auf die Karten geklebt. Fertig! Man kann die Karten natürlich auch mit einem Pinsel und/oder anderer Farbe bemalen, oder gleich grünen Tonkarton oder dicke, grüne Pappe nehmen. Ich denke, dass es mit einem Pinsel noch schöner aussieht, da es weichere Farbübergänge gibt. Mein Problem war, dass ich zwar die Schokofiguren hatte, sie aber lose keinen schönen Anblick boten. Also habe ich mit den hier verfügbaren Dingen einen Untergrund gebastelt, um die Figuren etwas schöner aufgemacht verschenken zu können. Ich wollte eigentlich noch etwas Ostergras mit drauf kleben, aber ich glaube das wäre zu überladen und würde nicht richtig halten. Während des Bastelns habe ich keine Fotos gemacht, daher kann ich euch die einzelnen Schritte nur erklären. Aber ich denke Fotos sind da auch nicht unbedingt notwendig. Nun denn, wer mag kann es ja mal selber...

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