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k lender

Ich möchte euch heute noch einen Kalender vorstellen, der das ganze Jahr bei mir herumlag, und mein Interesse nicht so richtig wecken konnte.
Es handelt sich um den “k lender”, der von der gleichnamigen Firma aus Österreich angeboten wird.

Der Vorteil dieses Kalenders, mit dem auch sehr geworben wird, ist die 24-Stunden-Einteilung. Jeder, der auch spät abends noch Termine hat oder am Wochenende arbeitet weiß, dass die meisten Kalender da zu wenig Platz bieten. Dieser Kalender schafft hier Abhilfe. Er bietet für jeden Tag und jede Zeit gleich viel Platz für Eintragungen an.
Weiterhin beginnt der Tag hier nicht mit 0 Uhr, sondern mit 7 Uhr, was den meisten Menschen vom Gefühl her entgegen kommen sollte.

Er kam in einem matten Kunststoffcover an, das den Kalender schützt und die wichtigsten Daten beschreibt.klender-cover-vorneWie ihr sehen könnt, handelt es sich um den Kalender für 2013, den ich Anfang des Jahres gekauft hatte. Er sagte mir aber nicht so richtig zu, weshalb ich ihn nie benutzt hatte.
Das Problem war vor allem die Größe, für meinen Taschenbegleiter in A6 war er eindeutig zu groß.klender-cover-hintenDie Rückseite beschreibt den Kalender kurz.klender-vorneDieses Modell ist “Whisper Lava” ein schwarzer Pappeinband mit Struktur in senkrechten Streifen. Er fasst sich angenehm und elegant an.klender-offenÖffnet man den Kalender, kommt das Titelblatt zum Vorschein, der Deckel öffnet vollständig, so dass er flach auf dem Tisch liegt. So kann man sehen, dass der Kalender mit einem schwarzen Faden gebunden und geleimt ist.klender-fadenbindungVorne ist eine Jahresübersicht, einmal als Gesamtübersicht, und einmal als Halbjahresüberblick auf zwei Seiten, wo auch Einträge gemacht werden können.
Anschließend sind die europäischen Feiertage zu sehen, allerdings nur als Eintrag nicht als Einordnung in eine Kalenderübersicht.
Dann kommt der Hauptteil mit dem Kalender, mit einer Woche auf zwei Seiten, die horizontal oder vertikal verwendet werden kann, je nachdem wie der Anwender es lieber hat.klender-layoutAm Ende findet sich noch die Jahresübersicht auf vier Seiten für das Folgejahr und ganz hinten ein sin paar Seiten für Notizen mit punktierter Lineartur. Allerdings sind es genau genommen keine Punkte, sondern das Logo von k lender.

Der Kalender ist minimalistisch und einfach gehalten, erfüllt aber denke ich seinen Zweck sehr gut. Er liegt offen schön flach auf dem Tisch, was vermutlich seiner offenen Bindung zu verdanken ist.

Das Papier habe ich noch auf seinen Tintentauglichkeit getestet, war von dem Ergebnis aber nicht so 100%ig überzeugt.klender-papiertestEs ist ein Ausfransen der Tinten zu erkennen, wenn auch eher leicht. Leider lässt es sich dank schlechter Kamera auf dem Foto nicht so richtig erkennen. Man sollte bedenken, dass die verwendeten Füller einen satten Fluss haben und die Tinten auch sehr fließfreudig sind. klender-papier-hintenHier sieht man, dass die ersten drei Kombinationen auch durchschlagen, ob das in Kauf genommen wird, muss jeder für sich entscheiden. Mit feineren Federn und weniger fließfreudigen Füller-Tinte-Kombinationen ist das sicher ein gutes Papier.
Auf dem Bild ist auch noch die Jahresübersicht auf vier Seiten zu sehen.

Wer Interesse an so einem Notizbuch hat, kann auch eins bei k lender bestellen. Es gibt nicht nur die Kalender, ich kann mir auch vorstellen, dass das Sortiment der sehr jungen Firma mit der Zeit noch wachsen wird. Momentan bietet die Firma auch kleinere Acessoires an, wie Kugelschreiber, Lederhüllen oder Papierclips.

Fazit: Kein Kalender für mich, da er in meine Planersysteme nicht hineinpasst und als alleinstehender Kalender nicht genug Platz für andere Notizen bietet. Das Papier hat eine akzeptable Tintentauglichkeit. Sehr gut ist die gleichmäßige Einteilung auch am Wochenende und nachts.

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