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Currently Browsing: Füllfederhalter

Wunsch erfüllt – Pelikan Ductus

Vor ziemlich genau einem Jahr lief bei penexchange eine Testaktion. Pelikan stellte zweimal den Ductus und zweimal den Pura zum Testen für Forenmitglieder zur Verfügung. Ich hatte mich für den Ductus beworben, da der Pura nicht besonder begehrt war, durfte ich ihn mit testen. An dieser Stelle findet ihr die Rezensionen zum Ductus, hier speziell meinen Beitrag. Den Thread zum Pura könnt ihr an dieser Stelle nachlesen, meinen Beitrag hier. Ich hatte den Ductus vorher schon einmal im Laden in der Hand, zu dem Zeitpunkt wollte ich eigentlich nur mal einem M600 in die Hand nehmen, als der Verkäufer mir einen Ductus in die Hand drückte. Er lag einfach toll, eigentlich stand schon da für mich fest, dass dieser Füller irgendwann mein Eigen wird. In der Testaktion konnte ich den Ductus ausgieber aus probieren, allerdings schrieb er da nicht richtig. Er hatte Anschreib- und Tintenflussprobleme. Heute war es dann soweit, ich zog los um Pelikan einen Besuch abzustatten. Leider war ich zu früh da, so dass ich die Umgebung der Werftstraße besser kennengelernt habe. 😉 Nach kurzem Ausprobieren entschied ich mich für einen Ductus 3110 in Gold mit einer F-Feder und der alten Bildmarke. Dieser Füller liegt einfach sehr schön in der Hand, vorausgesetzt man mag auch größeren und schwerere Füller und steckt die Kappe hinten nicht auf.Zuhause befüllte ich ihn gleich mit Lamy Blau im Konverter, leider zeigte er wieder die Anschreibschwächen. Ob es am Konverter liegt? Ich vermute es. Denn die Edelstein Topaz, mit der ich den Füller vor einem Jahr getestet hatte, sowie die Lamy Blau haben eigentlich gute Fließeigenschaften. Egal, ich werde schon etwas finden, womit mein neues Arbeitsross gut klar kommt. Als nächstes gibt es Futter aus der Patrone, vielleicht hilft das ja schon. Ich freue mich jedenfalls sehr über diesen Füller. Dies war mein erster Füllerkauf, für den ich länger als ein paar Tage überlegt habe. Und er ist noch nichtmal der Teuerste (dank Direktkauf bei Pelikan) gewesen. Den wertvollsten Platz teilt er sich mit dem M600 Ruby Red und eventuell dem 500 Walzgold. Hier bin ich vom Wert her aber nicht “up to date”. Später wird es noch mehr, vor allem Details über diesen Füller geben. Für heute schließe ich den Beitrag....

Unglück? Leck!

Irgendwie war heute nicht mein Tag. Es ging damit los, dass ich alleine in der Hochschule saß, eine Erkältung mit mir herum trage, alles andere als erfolgreich bei Klausurvorbereitungen hatte… Na gut, dann schreibe ich einen Brief, da ich inzwischen wieder zwei hier liegen habe. Um mal was Neues zu testen habe ich den Pelikan P30 aus der “Sammlung” meines Opas mit einer Patrone Pelikan 4001 in pink bestückt. Mit der breiten Feder konnte ich mir das gut vorstellen, auch wenn ich kein großer Fan von pink bin. Lange kam überhaupt nichts, was aber nicht weiter tragisch ist. Dies Verhalten kenne ich von allen Epochs auch. Da muss die Tinte erst einmal richtig durch den Tintenleiter durch. Als ich ihn dann geöffnet hatte, kleckste es mir schon entgegen. Ein Taschentuch hat Abhilfe geschaffen und ich konnte die Kombination ausprobieren. Die Tinte ist ziemlich blass, könnte fast schon als rosa durchgehen, wenn der Farbton nicht zu dunkel wäre. Auf dem Brunnen Collegeblock schrieb sie am besten, auf dem Glocken Collegeblock ging es ebenfalls gut. Auf Crown Mill ließ sie zu wünschen übrig, war aber lesbar. Hier riss mir der Tintenfluss langsam ab, es wurde blasser. Da ich den Füller nochmal zur Seite legen wollte, drehe ich in in der Hand einmal um, ich weiß nicht genau wie. In dem Moment hatte ich eine große pinke Pfütze auf meinem Schreibtisch, jegliches Papier, was ich vorher beschrieben und nicht weit genug weg gelegt hatte, ist nun pink eingefärbt. Zwei Taschentücher konnten das ganz gut aufnehmen, ich wollte nachsehen, ob die Patrone richtig steckt, dabei musste ich feststellen, dass diese komplett leer war. Es befand sich demnach tatsächlich die gesamte(!) Füllung auf meinem Schreibtisch, in den Taschentüchern und den Papieren! Wie es dazu kommen konnte? Ich weiß es nicht. Bei der letzten Befüllung war der Füller dicht. Da der Schaft innen trocken ist, muss es am Tintenleiter oder so raus gekommen sein. Untersucht habe ich es noch nicht. Meinen Brief habe ich dann mit einer anderen Kombination geschrieben, aber irgendwie nervt mich das. Lag es an der Tinte? Am Füller? An mir? Mein Schreibtisch hat jetzt jedenfalls einen leichten Pinkstich. Muss natürlich ausgerechnet mit der Farbe passieren, die einem nicht so liegt. *seufz* Ich glaube ich gehe lieber schnell ins...

Konverter 2.0

Ich habe gerade gelesen, dass es tatsächlich Konverter mit Kugeln drin gibt. Ich hatte mir schon vor einigen Jahren mal Gedanken darum gemacht, wieso die Standard-Patronen eine Kugel haben, die beim Durchstechen in den Patrone hinein fällt. Ein paar Physik-Vorlesungen später kam ich auf die Idee, meine Konverter mit Kugeln auszustatten, damit die Tinte besser zum Tintenleiter durchfließen kann. Denn Wasser kann, bei zu kleinem Durchmesser, einfach “stecken bleiben”. Ich nahm also Patronen mit gelber Billigtinte (die ich nur aufhebe, um keine benutzbaren Sachen wegzuschmeißen), zerschnitt sie und habe die gewaschenen Kugeln in die Konverter gestopft. Dies war nicht so einfach, da der Anschluss ja heile bleiben sollte. Mit geschickten Fingern und gezieltem Druck ließ es sich aber ganz gut bewerkstelligen. So haben meine Konverter nun eine Kugel, und laufen wohl besser. Genau beurteilen kann ich es nicht, da ich sie nie ohne die Kugeln betrieben habe. 😉 Dies ist aber schon eine ganze Weile her. Ein paar Fragen bezüglich Metallkugeln oder Federn im Konverter, haben mich bestärkt, dass ich hier etwas sinnvolles gebastelt habe. Als Ingenieur bin ich öfter mal in Bastellaune und versuche Dinge zu optimieren, ohne die Sicherheit, dass es funktioniert. Hier hatte ich wohl mal eine gute Idee, die ich euch nun nicht vorenthalten...

Mängel am Sheaffer 300

Leider muss ich jetzt mal etwas Negatives über den Sheaffer 300 berichten. Die Probleme mit dem Griffstück scheinen überall so zu sein, aber wie es aussieht, wird alles einmal matt und bleibt einfach so. Sehe ich nicht als Problem, ist nur die Optik. Solange da nichts weiter mit passiert, sei dies verziehen. Die locker schließende Kappe muss nicht immer ein Problem sein, inzwischen habe ich einen 300 in der Hand gehabt, der fest schließt. Nun zum Schwachpunkt: Die Schraube in der Kappe. Sie mag ja sehr nützlich sein, aber was bringt es, dort eine Schraube einzusetzen, wenn diese nicht rostfrei ist? Sie korrodiert munter vor sich hin. Bei meinem Exemplar sind eindeutig Rostflecken zu sehen, in einem Anderen bröselt sie schon leicht, ließ sich aber noch aufschrauben und wieder einsetzen. Ich werde mich mal auf die Suche begeben, ob es rostfreie Schrauben in den Maßen gibt, aber ich befürchte, dass es sich um ein Sondermodell handeln wird. Mal sehen, ob es möglich ist, ausreichend Informationen zu amerikanischen Schraubenstandards zu...

Sheaffer 300 – Erfahrungsbericht (nach 2 Monaten)

Wie bereits berichtet, stieß ich ungeplant auf den Sheaffer 300. Ich wollte mir eigentlich nur einen Lamy ansehen, der im Internet ansprechend aussah. Als ich ihn in den Händen hielt, hatte ich ein Fliegengewicht in der Hand, etwa wie ein Pelikan M200. Nein, der war mir zu leicht, also gab ich ihn dem Verkäufer zurück und fragte, ob er auch schwerere Füller da habe. Also holte er einen Pelikan Pura hervor, den ich aber bereits kannte und von dessen Schreibeigenschaften nicht so ganz überzeugt war. Die Alternative war der Sheaffer 300, zu viel mehr kam es gar nicht. Wobei mich im Nachinein auch der Faber-Castell e-motion interssiert hätte. Mein 300 ist komplett schwarz mit Chromverzierungen. Das Hauptgewicht kommt durch die Kappe, ohne sie wiegt der Füller gerade mal 17g, mit ihr stolze 41g. Der UVP liegt bei 69€, ich habe 66€ dafür bezahlt, im Internet bekommt man ihn auch für unter 60€. Es gibt ihn auch mit Chromkappe, komplett in Chrom, in Schwarz-Gold und mit Acrylkorpus in rot-marmoriert oder blau-marmoriert, die Marmorierten auch mit Chromkappe. Das glänzende Lackschwarz vermittelt einen edlen Eindruck, der Füller ist somit für den Alltag und elegantere Situationen gleichermaßen gut geeignet. Der Korpus und die Kappe sind aus Metall, das Griffstück aus Kunststoff. Hier lassen sich die Nähte vom Spritzguss erkennen, stören aber nicht. Die Feder ist aus Stahl, es gibt auch F und B, sie sind aber schwieriger zu bekommen. Die Kappe schließt leider nicht komplett, bei leichtem Ziehen entsteht ein Schlitz von ca. 0,5mm, ohne dass sie sich öffnet. Dies scheint beim 300 ein generelles Manko zu sein. Da aber keine Tinte austrocknet und ich in den zwei Monaten, die er mich jetzt täglich begleitet, keine Anschreibschwierigkeiten hatte, fällt das schreibtechnisch nicht auf. Die Steckkappe schließt mit einem weichen “klick”. Mit weich meine ich, dass sie nicht einfach einrastet, wie zum Beispiel beim Lamy safari oder Pelikan Epoch, sondern gefühlt über einen Hügel gleitet. Es fühlt sich schlichtweg “runder” an. Wird die Kappe hinten aufgesteckt, rastet sie auch dort ein und kann nicht herunterfallen, ein großer Pluspunkt für alle, die die Kappe aufstecken. Der Clip ist federnd gelagert und trägt den sheaffer-typischen “White Dot”. Im Inneren der Kappe befindet sich eine kleine Schraube, mit der eingestellt werden kann, wie fest der Clip sitzt. Ich finde das äußerst praktisch, da je nach Einsatzzweck vielleicht ein eher lockerer oder fester Clip benötigt werden könnte. Das Griffstück trägt inzwischen leider Flecken an den Auflagestellen. Meine Vermutung ist, dass Schweiß die Oberfläche angreift, da sie sich nicht weg wischen lassen. Ich werde dies beobachten und euch auch weiter auf dem Laufenden halten. Die Verkäuferin im Geschäft sagte mir, dass ich lieber noch etwas warten solle bis ich es reklamiere, da die Spuren noch nicht stark genug sind....

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