Parallel Pens zum Zehnjährigen

Die Tintenpfote feiert heute ihr zehnjähriges Jubiläum!

Als ich damals diese Seite gestartet hatte, war es schon ein längerfristiger Plan sie zu betreiben, aber dass es mal 10 Jahre werden, war mir nicht bewusst.

Ich gebe zu, dass ich seit einigen Jahren nicht mehr besonders viel Zeit für diese Seite habe und nicht mehr viel schreibe. Solange sich mein Leben nicht groß ändert, wird es voraussichtlich auch so bleiben.

Dennoch möchte ich anlässlich dieses Feiertages noch einmal etwas vorstellen.

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Moonman Wancai

Mein erster Chinese, der sich gerade als hervorragender Begleiter in allen Lebenslagen erweist: Der Moonman Wancai.
Er funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie der Kaweco Liliput, ist geschlossen sehr kurz, aber die Kappe lässt sich auf den Schaft hinten aufschrauben, so dass ein Füller normaler Länge entsteht. Mir sagt der Wancai mehr zu, da er dicker ist als der Liliput, der mir einfach viel zu schmal war und deshalb wieder gehen musste. Außerdem liegt Kunststoff bei mir besser in der Hand, die meisten Metalloberflächen rutschen mir immer weg.

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Der beste Außenseiter

Ich habe vor einigen Jahren mehrere Familienerbstücke erhalten, einer davon ist ein alter Montblanc 342. Unter all’ den Pelikanen aus der Zeit ist er einfach ein Außenseiter.
Da ich persönlich die Preispolitik der Firma heutzutage nicht mag, werde ich mir keinen Füller von ihnen kaufen. So wird dieses das einzige Exemplar bleiben, welches mich aber absolut überzeugt.

Die Feder ist zeigt eine Linienvarianz, die kein anderer meiner Füller schafft. Sie kann nicht direkt als “Italic” bezeichnet werden, hat aber durchaus ähnliche Eigenschaften, die kombiniert mit etwas Flex ein sehr schönes Schriftbild ergeben.

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Ein Sternrubin zieht ein

Meine heutige Errungenschaft aus einem erfolgreichen Tauschgeschäft mit Pelikan: Der neue M205 Star Ruby mit einer M-Feder aus Stahl, die eine überraschend gute Linienvarianz zeigt. Kenne ich so von meinen bisherigen Stahl-Pelikanen nicht. Ich bin absolut begeistert über diesen kleinen Schatz. Und von Weitem fällt es gar nicht auf, dass er glitzert. Das hält er geheim, bis man ihn von Nahem bei passendem Licht betrachtet. Continue reading “Ein Sternrubin zieht ein”

Experiment: Double-Bellus

Ich habe euch kürzlich an dieser Stelle den Franklin Christoph Bellus vorgestellt. Ein in meinen Augen schöner und praktischer Füller.

Nun denn, da ich täglich gut 1,5 Stunden auf der Straße im Auto verbringe, komme ich da ab und zu ins Grübeln und auch mal auf dumme Ideen. Ich gehöre zu einer Berufsgruppe, die man auch als “Spielkinder” bezeichnen könnte. Kaum hat man ihnen etwas in die Hand gegeben, haben sie es schon auseinander genommen, meistens ist es anschließend kaputt. Es werden die wildesten Kreationen entworfen und fleißig experimentiert. Ja, so sind wir.

Es war einmal ein Bellus. Er war braun, mit einer 1.1 Stub-Feder ausgestattet und leistete treue Dienste.
Eines Tages trug es sich zu, dass die Neugierde eines jener Berufsgruppe zugehörigen Spielkindes so groß wurde, dass dieser Bellus zum Experimentierobjekt wurde… Continue reading “Experiment: Double-Bellus”