Experiment: Double-Bellus

Ich habe euch kürzlich an dieser Stelle den Franklin Christoph Bellus vorgestellt. Ein in meinen Augen schöner und praktischer Füller.

Nun denn, da ich täglich gut 1,5 Stunden auf der Straße im Auto verbringe, komme ich da ab und zu ins Grübeln und auch mal auf dumme Ideen. Ich gehöre zu einer Berufsgruppe, die man auch als “Spielkinder” bezeichnen könnte. Kaum hat man ihnen etwas in die Hand gegeben, haben sie es schon auseinander genommen, meistens ist es anschließend kaputt. Es werden die wildesten Kreationen entworfen und fleißig experimentiert. Ja, so sind wir.

Es war einmal ein Bellus. Er war braun, mit einer 1.1 Stub-Feder ausgestattet und leistete treue Dienste.
Eines Tages trug es sich zu, dass die Neugierde eines jener Berufsgruppe zugehörigen Spielkindes so groß wurde, dass dieser Bellus zum Experimentierobjekt wurde… Continue reading “Experiment: Double-Bellus”

Franklin Christoph Bellus

Ich möchte euch heute einen Füller vorstellen, der durch ein Testpaket, was letztes Jahr von pen-paradise.de zur Verfügung gestellt wurde, meine Aufmerksamkeit erhielt. Dieser Post dient auch als Einleitung zu einem kleinen Experiment, welches ich mit diesem Füller und einem Zwilling veranstaltet habe. 😉

Es handelt sich um den Bellus, Modell Nr. 29 vom amerikanischen Hersteller Franklin Christoph.
fc-bellus-1Was mich an diesem Füller besonders gereizt hat, ist sein Magnetverschluss. Continue reading “Franklin Christoph Bellus”

J. Herbin Tempête

Ich möchte euch heute nach langer Zeit mal wieder einen Füller vorstellen, den Tempête von J. Herbin.
Es handelt sich hier um einen Testfüller, den ich für ein paar Tage vom Shop Litteralis zur Verfügung gestellt bekommen habe. Einen herzlichen Dank dafür an den Shopbetreiber!

Es ist der erste Füller aus dem französischen Hause J. Herbin. Einigen wird der Hersteller durch die vielen schönen Tinten bekannt sein.
Herbin hat seinen ersten Füller als einen Eyedropper konzipiert, doch fangen wir vorne an.

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Der Füller kommt in einem schwarzen Karton, auf dem der Name und ein Logo prangt.

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Beim Öffnen der Schachtel findet man eine englisch-französische Anleitung, sowie den Füller und eine Pipette zum Befüllen.

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Dieser Füller hat eine rote Kappe und ein rotes Griffstück, er läuft nach hinten spitz zu und hat dadurch eine Optik, die den alten Federhaltern ähnelt. Die Spitze ist wirklich spitz, man sollte sie sich lieber nicht in den Finger drücken. 😉
Die Pipette ist aus Glas. Der Füller lässt sich mit der Pipette gut betanken, ich konnte keine Probleme damit feststellen.

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Durch den transparenten Schaft ist die bunten Tinte gut sichtbar, optisch ein Hingucker.
Da die Tinte direkt mit der Pipette in den Tank gegeben wird, stört auch keine Mechanik, Patrone oder ein Konverter die Sicht.
Das Gewinde zum Schaft ist mit einem Dichtungsring ausgestattet, der das Auslaufen der Tinte verhindert. Der Tintentank an sich läuft hinten konisch zu.

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Die Feder ist rigide ohne Flex, hat eine mittlere Einheitsbreite und schreibt zuverlässig mit gutem Fluss. Sie verzeiht viele Haltungsfehler und schreibt auch mit ungewöhnlichen Winkeln noch gut, was bei Pelikans Goldfedern oft nicht der Fall ist.

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Das rote Griffstück riecht ganz leicht, wer die Ahab, Creaper und co von Noodler’s kennt, weiß ungefähr, wie es riecht. Es ist kaum bemerkbar, aber da.

Die Verarbeitung lässt keinerlei Mängel erkennen und macht einen guten Eindruck.
Der Füller hat eine Dicke, die ungefähr einem Pelikan M800 oder Ductus entspricht und ist damit nicht der Dünnste. Er wiegt nicht sehr viel, es gibt nur wenige Metallteile, die im warsten Sinne des Wortes nicht groß ins Gewicht fallen. Die Handhabung ist angenehm, es lassen sich auch mehrere Seiten am Stück gut damit schreiben.

Der Preis beläuft sich bei Litteralis auf 79,50€. Es gibt den Füller in verschiedenen Farben, rot, blau, schwarz, orange und transparent.

Fazit

Ein schöner, zuverlässiger Füller für jeden Anlass. Ich könnte mir vorstellen einen zu kaufen, wenn ich nicht im Moment genug Schreiberlinge hier liegen hätte. 😉 Mir gefällt der Eyedropper sehr gut, ich finde ihn optisch sehr schick mit guten Schreibeigenschaften.
Die hier verwendete Tinte ist die De Atramentis Deepwater Obsession Schwarzrot.

Noodler’s Flexpens

Nun gibt es endlich auch mal wieder einen Beitrag von mir. Wenn sich die Wogen etwas geglättet haben, geht es hier hoffentlich wieder mit mehr neuen Artikeln weiter.

Ich habe gestern zwei Flexpens von der amerikanischen Firma Noodler’s bekommen. Einer ist ein Ahab und einer ein Creaper. Diese Füller haben keinen guten Ruf, ihr Tintenfluss lässt zu wünschen übrig, richtig flexen können sie nicht und sie riechen.
Was davon ist nun wahr? Continue reading “Noodler’s Flexpens”

Pelikan Ductus – erster Eindruck

Es ist zwar inzwischen ein paar Tage her, dass ich den Ductus erstanden habe, aber auch ein erster Eindruck muss erstmal verfasst werden können. Wie in diesem Beitrag bereits erwähnt, hielt ich den Ductus schon vor über einem Jahr in der Hand. Er gefiel mir auf Anhieb richtig gut. Nun darf ich einen mein Eigen nennen. Gut ein Jahr habe ich immer wieder überlegt, gespart, vergessen und neu entdeckt. Continue reading “Pelikan Ductus – erster Eindruck”