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Currently Browsing: Gelstifte

Soft-Kugelschreiber- und Gelminen

Für alle Kugelstift-Nutzer unter euch habe ich heute was ganz schönes: Einen ausführlichen Test über Soft-Kuliminen und Gelminen, die in die Standard-Formate hineinpassen. Leider ist auf dem Scan nichts erkennbar, zu hell, so dass ich Fotos machen musste, die auch nicht unbedingt besser sind. Ich hoffe euch gefällt der Test trotzdem. Vorstellen möchte ich euch folgende Minen: uni UMR-87 (Gelmine) Pilot G2 (Gelmine) Pilot Hi-Tec C Coleto (Gelmine) Muji Gelstift Pelikan R338 (Tintenmine) Parker Quinkflow (Softkulimine) Monteverde Softroll (Softkulimine) Schneider Viscoglide Slider 755 (Softkulimine) Parker Quink Gelmine SwissMade GelStar (Gelmine) Schneider Gelion 39 (Gelmine) Die Reihenfolge der Minen ist nicht nach Art, sondern nach Format gegliedert. Auf den folgenden Fotos findet ihr die Übersicht mit der handschriftlichen Bewertung, sowie Preis und Verfügbarkeit verschiedener Varianten. Die Strichstärken werden von Hersteller zu Hersteller anders angegeben, lasst euch davon nicht verwirren. Ich habe nur die mir gegeben Informationen wiedergegeben. Der gesamte Test ist auf dem altbekannten Clairefontaine Velouté geschrieben. uni UMR-87 Farben: blau, schwarz, rot; Stärke: 0,7; Preis: ~2€/Stk Gut schreibende Mine, mit etwas längerer Trocknungszeit. Sie schreibt satt, ohne Klecksen und gleichmäßig. Ich hatte die Mine ursprünglich in einem uni-ball Signo 207 Premier, der mit seinem Gelgriffstück ein bequemer und interessanter Schreiber ist. Leider ist seine Haltbarkeit nicht die Beste. Die Mine hat eine akzeptable Reichweite, ich hatte nicht das Gefühl, dass sie besonders schnell leer ist, aber so lange wie ein Kugelschreiber hält sie natürlich nicht. Die Mine passt auch in einen Pelikan Rollerball und den Pilot G2-Druckgelstift, aber deren Minen passen nicht in den uni-ball! Pilot G2 Farben: 10 Farben; Stärken: 0,7; Preis: ~2€/Stk Mine Die Meisten werden diese Mine kennen und lieben. Man kann die Minen lose oder mit dem dazugehörigen Stift überall in den Standardfarben kaufen. Sie ist baugleich mit der Pelikan Rollerballmine und soll auch in Waterman Rollerbälle passen, ich denke auch Faber-Castell müsste dann gehen, da sie zumindest bei Kugelschreibern und Patronen ebenfalls Standardformate einsetzen. Die Mine schreibt sauber, satt und ohne Kleckse. Sie rollt gut über das Papier und schreibt sich einfach angenehm. Die Reichweite ist vergleichbar mit der UMR-87. Besonders toll ist hier die große Farbauswahl, die ich allerdings bisher nur im Internet gesehen habe. Pilot Hi-Tec C Coleto Farben: 15 Farben; Stärken: 0,3, 0,4, 0,5; Preis: ~2€/Stk Diese Mine hat ein Sonderformat und passt nur in die hier vorgestellten Stifte dazu. Sie ist in 15 Farben verfügbar, es gibt auch Bleistift und Radiergummi-Einsätze. Die Mine schreibt sich etwas kratzig, was wohl ihrer sehr feinen Kugel zuzuschreiben ist. Der Strich ist kräftig, je nach Farbe, für die feine Kugel ausreichend satt und einigermaßen gleichmäßig. Nach längerer Pause kann es Aussetzer geben, meine schwarze Mine hat mit etwas Restgel den Geist aufgegeben. Für einen Gel-Mehrfarbstift, vor allem zum selber kombinieren, bleibt einem nicht viel...

Pilot Hi-Tec C Coleto pen body

Ich möchte euch heute zwei Gel-Multifunktionsstifte vorstellen, die eine individuelle Anpassung erlauben. Die Hi-Tec C Coletos von Pilot bieten Platz für 3-5 Farben, die man sich aus einer Auswahl von über 15 Farben aussuchen und zusammenstellen kann. Das Prinzip dabei ist einfach: Man kauft einen leeren Stift (pen body) und bestellt die Minen extra dazu. Die Stifte sind so konzipiert, dass die Minen ohne großen Aufwand eingesetzt werden können und farblich gut zu unterscheiden sind. Ich habe mir einen 5-star Coleto und einen Lumio gegönnt, beide lagen bei einem Preis von ca. 15€ inklusive der Minen. Da es die Stifte leider nicht in Deutschland zu kaufen gibt, müssen sie aus Großbritannien, den USA oder Japan bestellt werden. Der Preis variiert also immer je nach Wechselkurs.Meine beiden Stifte sind schwarz, der Lumio hat eine edle Metalloptik, besteht aber ebenfalls aus Kunststoff. In den Lumio (oben) passen vier Farben hinein, in den 5-star lassen sich sogar fünf Minen einsetzen. Der 5-star hat eine gummierte Griffzone und ist etwas dicker, weshalb er meiner Meinung nach besser in der Hand liegt. Aber das ist Geschmackssache. Der Lumio in schwarz ist matt, die anderen sind glänzend. Der matte Lumio sieht ähnlich aus wie mein Lamy Studio mit matter Oberfläche, ist allerdings sehr leicht. Der matte Kunststoff fasst sich etwas rutschig, sieht aber elegant aus. Der 5-star besteht aus Kunststoff und sieht genauso aus, da stimmt einfach die Optik mit der Haptik überein, was bei dem Lumio nicht der Fall ist. Die gummierte Griffzone lässt sich sehr gut anfassen, der Stift rutscht auch nicht. Ich habe beide Stifte in meinen Taschenbegleiter gesteckt, der Lumio lässt sich nur bis zu der Kante gut einstecken, ab da wird es etwas fummelig. Der 5-star bremst, Schuld hat die gummierte Fläche. Zum Einstecken habe ich das Stück mit Klebestreifen überdeckt, dann war natürlich der gute Halt auch wieder weg. Da ich die Stifte aber nicht im Taschenbegleiter mitnehme, habe ich bei beiden keine Probleme mit dem Einstecken. Kommen wir zum Minenmechanismus.Das obere Ende sieht im Auslieferungszustand wie oben abgebildet aus. Der Stift sieht mehr nach Kunststoffgestänge aus, als nach Stift. Das Endstück auf der rechten Seite lässt sich hochklappen.Die einzelnen Minen können so in die fertigen Steckplätze geschoben werden, hat man einmal raus wie es geht, ist es einfach und schnell.Deckel zu, und der Stift ist schreibbereit.Der Mechanismus ist ein einfaches Prinzip, die gewünschte Mine wird mit dem Haken am oberen Ende herunter geschoben und rastet ein. Zum Einfahren wird eine andere Mine so weit vorgeschoben, dass die benutzte Mine zurück springt. Der Stift ist “zu”. Der Mechanismus funktioniert gut, aber manchmal hakt es etwas, oder die Mine springt beim Aufsetzen zurück. Da muss man etwas Gefühl für entwickeln. Die Minen sind mit Wachs versiegelt um nicht auszutrocknen. Der...

Vergleich von drei Kugelschreiberminen

Da heute überraschenderweise zwei Testminen für Kugelschreiber in meinem Briefkasten landeten (ein Dank an dieser Stelle an die Betreiber des Shops Pen-Paradise!), möchte ich euch hier die Ergebnisse meines kurzen Tests zeigen. Also gibt es diesmal einen Beitrag für die Kuli-Nutzer unter uns, oder sollte ich vielleicht lieber “alle Anderen, die mal mit der Hand schreiben müssen” sagen? Damit meine ich alle, die keinen Füller benutzen. 😉 Es handelt sich hierbei um folgende Minen: 1. Schneider Office 708M in blau 2. Monteverde Soft Roll P13 in dunkelblau 3. Gel Star Swiss Made F in blau Die Schneidermine ist nach ISO 12757-2 dokumentenecht, die Gel Star Mine garantiert nach ISO 27668 die Anforderungen für Gelminen. Schnelle Recherchen sagen, dass auch Wasserfestigkeit gefordert ist, Näheres darüber oder sogar Dokumentenechtheit konnte ich leider nicht finden. Auf der Monteverde Mine sind keine weitere Angaben zu finden. Alle Minen liegen im G2 Format vor. Aus dem Grund habe ich keine weiteren Minen mit einbezogen, da diese alle in einem Stift benutzt werden können. Einen Vergleich mit Minen in speziellen Formaten halte ich an dieser Stelle nicht für sinnvoll. Ich habe alle Minen im selben Stift verwendet, so dass das Schreibverhalten unter gleichen Bedingungen getestet werden konnte. Das Papier ist das hier immer verwendete Clairefontaine Velouté, allerdings diesmal in der karierten Variante. 1. Schneider Office Die Mine ist eine normale Kugelschreibermine, mit entsprechenden Eigenschaften. Dokumentenecht, Schreibverhalten wie man es von mittelklassigen Kugelschreibern und ihren Minen erwartet. Leider scheint die Qualität zu schwanken, da die obere Mine völlig in Ordnung ist und den Erwartungen entspricht, die untere Mine hingegen Mängel aufweist. Diese äußern sich in kleinen Klecksen und ungleichmäßigen Strichen. 2. Monteverde Soft Roll Diese Mine hat mich überrascht. Die schreibt sich wie ein Gelschreiber, sieht aber aus wie ganz normaler Kugelschreiber. Absolut problemloses Schreibverhalten, der Schreibwinkel darf auch etwas flacher sein, wobei bauartbedingt bei jeder Kugelmine eine Grenze ist. Gefühlt rollte der Stift toll über das Papier, so dass man keine Sorgen vor zuviel Druck beim Schreiben zu haben braucht. Der Strich ist gleichmäßig, ohne abzureißen und  gut lesbar. Angeblich soll es auch hier Produktionsschwankungen geben, diese Mine ist top, so dass ich sie nur empfehlen kann. Weitere Erfahrungen habe ich nicht und kann dazu nichts sagen. 3. Gel Star Diese Mine fand ich äußerst spannend, eine Gelmine im Kugelschreiberformat? Leider hat sie keine guten Schreibeigenschaften, was vielleicht auch an der feinen Strichstärke liegen könnte. Die Linie ist ungleichmäßig, der Kugelschreiber “klappert”, das typische Geräusch eines Werbekulis ist zu hören. Der Strich ist gut erkennbar, schwankt aber in seiner Gleichmäßigkeit. Belohnt wird man hier mit einer Gelstrich-Optik, die nicht von einem normalen Gelschreiber zu unterscheiden ist. Der Schreibwinkel muss recht steil bleiben, da sonst die Kante vorne auf dem Papier kratzt.Fazit: Zur Schneidermine brauche ich...

Verschiedene Stifte von Muji

An dieser Stelle habe ich euch ein Notizheft von Muji vorgestellt. Nun möchte ich die Stifte, die ich dort gekauft habe näher betrachten. Es handelt sich um die normalen Gelstifte, die es in verschiedenen Stärken gibt, sechseckige Faserstifte mit zwei verschiedenen Strichstärken an den Enden, Textmarker mit zwei verschiedenen Strichbreiten und einen Kalligraphiestift. Gelstifte Die Gelstifte gibt es in den Minenstärken 0,38mm, 0,5mm und 0,7mm und verschiedenen Farben. Die Stifte sind angenehm dick, nicht so dünn wie die Fineliner von Stabilo und co und liegen gut in der Hand. Sie schreiben sehr gut und zuverlässig. Die Farben gefallen mir auch wirklich gut. Die Kappen lassen sich leicht abziehen und aufstecken, sitzen aber fest über der Spitze. Die Kappen lassen sich hinten aufstecken, der Clip kann bei Druck auf die Mitte bis an den Stift durchgebogen werden. Ein Wassertest ergab eine gute Wasserfestigkeit, leicht verfärbte Schleier sind zu erkennen, die Hauptschrift bleibt aber sehr gut lesbar. Preis, 1,50€ pro Stift, 1,35€ für eine Nachfüllmine. Es gibt auch eine Packung mit 12 Stück von den 0,5mm Stiften für 15€. Sechseck-Filzstifte mit zwei verschiedenen Spitzen Eine Seite dieser Stifte schreibt breit, die Andere fein. Es ist nicht aufgedruckt welche Spitze sich wo befindet, dafür sind die Stifte leicht konisch. Auf der dickeren Seite ist der Clip, der sich mit Druck darauf leicht an den Stift ranbiegen lässt. Die Stifte liegen gut in der Hand, die Kappe gehen aber etwas schwer auf und zu. Sie können jeweils hinten aufgesteckt werden, die Dicke wird normal aufgesteckt, die Dünne muss in einen Zwischenraum gesteckt werden, der sich in der dickeren Kappe befindet. Leider gibt es mit den Stiften Probleme bei vielen Papieren, da sie zum Durchschlagen neigen. Wenn man öfter über die gleiche Stelle schreibt, wird die Oberfläche vom Papier beschädigt. Außerdem sind sie nicht wasserfest. Preis: 1,50€ pro Stift, verschiedene Farben. Marker Der Marker ist ebenfalls konisch und hat zwei Seiten. Auf einer ist eine Art Spirale, der für die breiten Striche zum Hinterlegen von Texten sorgt. Auf der anderen Seite ist eine Filzstiftspitze, mit der man auch gut was unterstreichen und hinterlegen kann. Die Spirale ist etwas blass, die Spitze kräftiger. Ich finde es ganz angenehm, da der Marker so kräftig oder dezenter eingesetzt werden kann. Auch die blasse Farbe ist gut zu erkennen und sticht ausreichend raus. Der Clip ist stabil, die Kappen sitzen fest auf den Spitzen. Sie können jeweils hinten aufgesteckt werden, der Stift ist so konstruiert, dass es passt. Preis: 1,75€ pro Stift Pinselstift Dieser Stift ist was Besonderes. Er hat keine normale Spitze, sondern einen Pinsel vorne dran. Beworben wird er als “Kalligraphiestift”. Befüllt ist er mit schwarzer Farbe, ob es Tusche ist kann ich nicht genau sagen. Die Kappe sitzt fest auf und kann hinten aufgesteckt werden,...