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Gillio medium Compagna dark brown

Ich möchte euch hier einen ehemaligen und sehr guten Begleiter vorstellen: Meinen Gillio medium Compagna in dark brown (Epoca Leder). Zum Kaufzeitpunkt gab es keinen Kugelschreiber dazu, wie es zeitweise der Fall war/ist. Als ich bestellt hatte, war alles in meiner Meinung nach schönen Farben ausverkauft, so dass ich diesen Planer auf die erhaltene Mail, dass sie wieder verfügbar sind, bestellt hatte. Wenige Stunden später waren sie schon wieder ausverkauft. Wie ihr aus meinen Beiträgen heraus lesen könnt, nutze ich gerne solche Ringbuchplaner. Sie haben sich für mich einfach bewährt, Ausflüge zu anderen Systemen haben bisher immer mit der Rückkehr geendet, so dass ich nun erstmal keine weiteren Experimente unternehmen möchte. Die Größe “medium” entspricht bei Filofax “Personal” und hat eine ähnlich große Fläche wie ein DIN A6 Blatt mit anderem Seitenverhältnis. Der Gillio hat minimal größere Ringe, sie werden mit 26mm Durchmesser angegeben, gegen 23mm bei Filofax. Mit über 250€ sind diese Planer nicht gerade günstig, Filofax wird dann recht schnell zu einem “günstig-Hersteller”. Ich habe einige Zeit mitgelesen, was über die Gillios berichtet wird. Der Hype um diese Planer hat mich neugierig gemacht, so dass ich meine Euros zusammengeklaubt und einen medium Compagna bestellt habe. Er war, wenn ich mich recht erinnere auch innerhalb weniger Tage da, so dass meine Geduld auf keine allzu große Probe gestellt wurde. Das Epoca Leder riecht herrlich, ich könnte den ganzen Tag meine Nase daran halten. Der Planer kam mit einem vollständigen Set Einlagen. Das Leder fasst sich toll an, es macht auch einen robusten Eindruck. An vielen Stellen wird berichtet, dass leichte Kratzer im Leder weggerieben werden können. Ich habe dies nachgeprüft, das ist tatsächlich so. Inzwischen ist der Gillio ungefähr ein Jahr alt und wurde in der Zeit auch regelmäßig genutzt. Er sieht immernoch sehr gut aus, trägt aber durchaus Gebrauchsspuren, wie kleine Dellen im Leder. Das Leder glänzt auch mehr. Die Aufteilung des Gillios war ein weiterer Kaufgrund. Vorne ist eine Reißverschlusstasche, eine kleinere Einschubtasche von links, eine kleine (oben schräge) Stecktasche unten und die “secretarial pocket”. Das Reißverschlussfach hat an der oberen Seite eine Falte, so dass es sich bei mehr Inhalt weiten kann. Der Zipper ist mit einem Stück Leder versehen. Hinten sind fünf Kartenfächer und ebenfalls eine “secretarial pocket”. Auf der Rückseite ist ein großes Fach über die gesamte Länge, was mich sehr gereizt hatte. Dort passen A5 Blätter problemlos rein, so dass A4 einmal gefaltet gut aufbewahrt werden kann. Der Planer an sich ist sehr weich gehalten, man kann die Seiten des Covers ohne Probleme biegen und einrollen. Dies führt auch dazu, dass sich zum Beispiel die Ringe, der Zipper und hinten die ggf. gefüllten Kartenfächer im Leder abdrücken. Teilweise ist dies von außen sichtbar, man kann es auf jeden Fall fühlen. Was mir...

Diario für den Taschenbegleiter

Hier nun die Beschreibung, wie ich meinen Diario für den Taschenbegleiter hergerichtet habe. Um den Kalender platzsparender in meinen Taschenbegleiter klemmen zu können, habe ich ihn rausgetrennt. Schön ist, dass der Kalender an sich nochmal vorne und hinten jeweils eine Seite aus sehr festem, dicken Papier hat, so dass er auch ohne seinen Einband noch stabil und geschützt ist.Die Kante habe ich mit einer Nagelschere noch bündig abgeschnitte, damit es schöner aussieht.Der Einband von innen, die Froschtasche ist auch weg, was dank der Taschen und Prospekthüllen im Taschenbegleiter aber kein Problem ist. Das Verschlussgummi ist innen befestigt und durch eine Öse nach außen geführt. Es ist so angebracht, dass das Gummi glatt, ohne verdreht zu liegen, verschlossen werden kann. Ja, der unschöne Kalenderrücken. Das gefiel mir überhaupt nicht, weshalb eine Idee her musste. Die kam in Form von Washi Tape, auch mt Tape genannt (jedes handelsübliche Klebeband hätte es genauso getan).Ich habe den Rücken mit zwei Streifen überklebt, jeweils bündig an eine Kante und überlappend an der anderen Kante, um ein Aufribbeln des durchtrennten Fadengeflechts auf beiden Seiten zu verhindern. Der Streifen an sich war zu schmal, um ihn an beiden Seiten ausreichend überlappend zu kleben. Hey, ich brauche mehr Washi Tape! 😉 So sieht das Ganze nun aus, das Cover habe ich noch beschriftet, und ab ging es, in den Taschenbegleiter.Tadaa! Ist jetzt sehr dick, da der Quo Vadis von 2013 noch mit drin ist. In der Mitte ist der Diario (creme) und dahinter der Quo Vadis (weiß), in rot ist der Notizblock von Roter Faden zu erkennen. Was ich hier mit dem Kalender gemacht habe, lässt sich natürlich auch mit jedem beliebigen Notizbuch machen, das einen festen Bucheinband hat und mit weniger Platzverbrauch in den Taschenbegleiter oder auch ein X17 wandern...

RoterFaden Taschenbegleiter A6 Leder

Den Taschenbegleiter von RoterFaden habe ich bereits öfter in meinen Beiträgen erwähnt. Nun darf ich einen seit einigen Wochen endlich mein Eigen nennen. Der Taschenbegleiter entstand aus einer Diplomarbeit heraus. Es sollte etwas werden, worin Zettel ohne Lochung aufbewahrt und sortiert werden können. So entstand das Prinzip des Klammermechanismus. Diese Idee war gut, so gut, dass viele einen Taschenbegleiter haben wollten. So kam es zu der kleinen Firma, die in Saabrücken jeden Taschenbegleiter von Hand herstellt. Alle Produkte sind 100% made in Germany. Die Firma ist sehr kundenorientiert und nimmt sich Verbesserungsvorschläge sehr zu Herzen. So wird immer weiter an der Qualität gefeilt, denn manche Nachteile bemerkt man erst später im dauerhaften Gebrauch. Die Taschenbegleiter gibt es in drei Übergrößen, A6, A5 und A4. Übergröße heißt, dass die normalen DIN-Formate in die Begleiter hineinpassen und nicht auf Sonderformate zurückgegriffen werden muss. Die Materialien sind vielfältig. Für den Außeneinband gibt es dickes Rindsleder, Tanzboden oder Drucktuch, jeweils auch in verschiedenen Farben. Tanzboden ist Kunststoff, der eine sehr robuste Oberfläche hat und Drucktuch besteht aus Gummi und wurde vorher für Offsetdrucke verwendet. Da bei Drucktuch das Design jedes Stückes einzigartig ist, gibt es diese Variante nur im Ladengeschäft oder bei Händlern. Die Stifteschlaufen und das Verschlussband können aus rotem, schwarzem oder grau-schwarzem Gummi gemacht werden. Der Rücken ist aus schwarzem Gummi und elastisch, so dass der Taschenbegleiter nachgeben kann, wenn er voller wird. Mein Taschenbegleiter sollte handlich als “every-day-carry” sein, deshalb habe ich A6 gewählt. Das Außenmaterial Leder stand schon fest, ich mag die natürlichen Materialen sehr gerne. Innen habe ich roten Filz, hier habe ich sehr lange geschwankt, ob ich nicht doch Velours (habe ich schon erwähnt, dass ich Leder mag? ;)) oder andersfarbigen Filz nehme. Die beiden Stifteschlaufen und das Verschlussgummi sind ebenfalls rot. In dem vorderen Einband sind zwei Quertaschen, hinten ist eine Längstasche. Um viel unterbringen zu können, habe ich vier Klammerpaare. Dies sind alles Dinge, die individuell ausgesucht werden können. Entweder man sucht sich einen fertigen Taschenbegleiter aus, oder man konfiguriert sich selber einen. Es werden auch Sonderwünsche berücksichtigt, per Mail oder Telefon kann man sich beraten lassen. Meine Mails mit Sonderwünschen wurden vom Team geduldig beantwortet und am Ende toll umgesetzt. Vielen Dank dafür! Und wer Materialien hat, aus denen der Taschenbegleiter hergestellt werden soll, kann auch dies umgesetzt werden. Den Möglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt. Und so sah mein Taschenbegleiter bei seiner Ankunft aus: Der Taschenbegleiter ist sehr robust und sieht trotzdem schick aus, was man längst nicht von allen Systemen behaupten kann, die meist nur eines der beiden Kriterien erfüllen. Das Leder habe ich zuerst mit Schuhfett eingerieben, es dauerte ca. 3 Tage bis es vollständig eingezogen war. Dafür hat der Einband jetzt einen leichten Schimmer bekommen und Wassertropfen perlen einfach ab. Bei...

Immer-dabei Notizen mit X17

Nun möchte ich euch mein Notizbuch vorstellen, welches ich immer dabei habe. Es ist eine Übergangslösung, da es kleinere Kritikpunkte hat, die woanders besser gelöst sind. Neuerdings habe ich immer mehr über die Taschenbegleiter von RoterFaden gelesen und gehört. Ich habe einen sogar richtig bestaunen können. Das System fasziniert mich. Mithilfe eines Klammermechanismus werden Hefte oder dünne Bücher in den Taschenbegleiter geklemmt. Ich hatte überlegt, ob ich mir sowas mit Gummis nicht einfach selber bauen könnte, denn die Taschenbegleiter sind recht teuer. Ich möchte auf jeden Fall einen haben, muss dazu aber noch ein bisschen sparen. Bei weiteren Recherchen stieß ich dann auf das System X17, zu dem auch die teureren X47 Systeme gehören. Das X17 ist genau das, was ich mir selber schon überlegt hatte, und bei einem Preis von 3,90€ in der günstigsten Variante, war es zumindest einen Versuch wert. Ich suchte einen Begleiter für unterwegs, und habe mich für A6 mit 4 Gummis entschieden. Da ist genug Platz drin und doch passt es in fast jede Tasche. Die Taschenbegleiter RoterFaden gibt es in A6, A5 und A4, die X17 Bücher in A7, A6 und A5. Wenn ich also Einlagen für A6 kaufe, passt es auch in den Taschenbegleiter, super. Der Trick, den sich das Team ausgedacht hat ist, dass am Buchrücken Kerben für die Gummis sind, um diese in Position zu halten. Funktioniert auch gut. Bei manchen Varianten gibt es auch eine Kerbe für das Verschlussgummi, das ist bei meinem HardSkin A6 aber nicht der Fall. Das Buch wirkt sehr robust, wer die Klemmmappen von Leitz und co kennt, wird das Material hier wieder erkennen. Ob es die gleiche Stärke hat weiß ich nicht, aber es wirkt ohne direkten Vergleich ähnlich. Das Einschieben der Hefte unter die Gummis ist etwas mühsam, geht aber. Man muss die Gummis richtig auf halten, dann geht es gut. Der Nachteil gegenüber den Klammer von RoterFaden ist, dass die Klammern schnell auf und zu gemacht werden können, bei den Gummis muss immer geschoben werden. Da das Verschlussgummi die Haltegummis immer etwas verrutschen lässt, habe ich sie mit einem Klebestreifen fixiert. Die Schließung ist nicht optimal, das Buch klafft oben auf und dort ein weiteres Gummi wird doch etwas nervig. Hier wäre ein festes Cover gut geeignet, was bei den anderen Varianten wahrscheinlich besser ist. Außerdem ist das dünne Gummi nicht immer gut zu greifen. Der größte Nachteil ist, dass das Buch etwas kleiner als A6 ist, und somit keine DIN formatigen Hefte hineinpassen, ohne sie zu verkleinern. Außerdem wölbt sich das zu beschreibende Heft etwas, wenn darunter noch andere Hefte liegen. Das X17 ist günstig, einfach und simpel, und kann durch verschiedene Zubehörteile erweitert werden. Ich habe noch eine Doppeltasche dazu gekauft, die Innentaschen ersetzt. Außerdem klebt hinten im Umschlag eine...

“Upgrade” für den Filofax

In einem englischen Blog erstellt der Autor Ray nach seinen Vorstellung Seiten für den Filofax in verschiedenen Größen. An dieser Stelle sind die Kalendereinlagen zu finden, und hier alle anderen Einlagen, teilweise echt tolle Ideen. Ich habe mir seine Seiten als Beispiel für meinen Zykluskalender genommen, und habe es etwas abgewandelt. Heute habe ich mich dann mal hingesetzt und Rays Vorlagen durchforstet, mir viele runtergeladen und einige ausgedruckt. So zum Beispiel das Sudoku (brauchte eine Vorlage für ein Spiel) und auch die Wishlist (die schon voll mit Tinten ist ;)). Das Drucken war ein Leichtes, da mein Drucker seit dem Adobe Reader 10 auch den Duplexdruck beherrscht. Vorher habe ich immer neu eingelegt, war auch kein Problem. ACHTUNG: “Seite einpassen” muss deaktiviert sein, sonst werden die Seiten zu klein! Das Schneiden war schon schwieriger. Ich habe eine Schneidemaschine frisch von Aldi Nord erworben, mit der ich die Seiten zugeschnitten habe. Die Markierungen  sind nur um die eigentlichen Seiten, nicht am Rand der A4 Seite. Also habe ich mit Lineal und Bleistift die Markierungen an den Rand gesetzt. Außerdem habe ich die Linien leicht verlängert, da sie beim Schneiden unter Umständen wegfallen und nicht mehr ersichtlich ist, wo geschnitten werden muss. Dann habe ich die Seiten gelocht, mit einem kleinen Locher von Succes, der allerdings nur eine Seite auf einmal lochen kann. Auf diese Weise hat mein Filofax Erweiterungen um ein paar Sudoku-Seiten sowie einigen Seiten Wunschliste bekommen, wobei letzteres bei der “Sucht” nicht gerade behilflich ist. Aber es ist TOLL! Die Seite von Ray ist wirklich toll, vorausgesetzt man hat die Muße sich seine Seiten selber zu schneiden und zu lochen. Dies ist bei A5 oder sogar A4 natürlich wesentlich einfacher. Wer nach individuellen Gestaltungsmöglichkeiten sucht, kann dort fündig werden. Aber auch “Philofaxy” ist in der Hinsicht immer ein Blick wert. Ja, ich liebe meinen Filofax einfach. Da er mir als EDC (every-day-carry = immer dabei) aber zu groß und zu dick ist, habe ich mir noch was Anderes überlegt. Dazu später...

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